"Sterne sehen oder zu den Sternen reisen?" - Wie ich Kosmonaut wurde

An einem Sonntag im April...

Diamantbesetzte Mannequins in reizender Wäsche mit handgenähten straff sitzenden Lederhandschuhen die Reitgerte umfassend. Das Licht gut,von schräg unten fotografiert - nobles schwarzweiß. 

Mein Mitbewohner blättert leicht angetrunken in meinem Badewasser liegend, in einem Photoband von Helmut Newton. Jahre später wird er ihn mir klauen. Guter Typ eigentlich. Die 120 Jahre alte Holztür, des schäbig schicken Bades im Jugendstil, weit offen zum endlosen Flur. Die Wände olivgrün. 

Ein Hauch von Rock'n'Roll zusammen mit den roten Farbfiltern lassen unsere riesige Wohnung endgültig wie ein Backstagepuff wirken. 

Der Penis meines Mitbewohners wiegt wie ein Palme im lauen Lüftchen, des nun schaumfreien Wassers, auf die ganzen Pausen des im Radio rhythmisch scheppernden Klavierstücks "Coultergeist".

Die unsichtbar anwesende Regie schreit: "Im Kasten".

Es riecht nach einer Mischung aus Kostümfundus, Alkohol, Rauch und altem Parfüm. Es kann sich aber auch um Badezusatz handeln.

Roter Kerzenwachs tropft während dieser Szenerie, die keine Zeit kennt, auf den weißgestrichenen Boden des Bades und läuft in die haarfeinen Furchen, die wie auf LSD zunächst immer größer, irgendwie astiger und dann wieder kleiner werden.

Ich steh mit Whiskyschwenker und Cuba Libre in der Tür, halbnackt im Bademantel, es ist egal.

Proste der Palme zu und frage den daran hängenden Mitbewohner ob wir zusammen ein bisschen U-Bahn schauen wollen, wenn er fertig mit den Hochglanzmädels ist, deren äußere Lippen der Scham sich elegant im Halbschatten - unauffällig auffällig inszeniert- auf Seide abzeichnen.

Ich dachte, so ein wenig philosophisch im Ohrensessel sitzen. Altherrenbademantel, die Beine überschlagen, bisschen mit Fussel und Zigarillo in die Berliner Nacht und auf die Ubahn schauen. Leben und sich parallel dabei zusehen.

Diese Untergrundbahn fährt nämlich, wie auf dem Eisenbahnbrett arrangiert, direkt vor meiner riesigen Altbaufensterfront vorbei. Grüne Stahlstützen aus dem vorletzten Jahrhundert.Logenblick, Schönhauser Allee 65. Der alte Schwede Alfred Grenander hat sie konstruiert.

Vielleicht ist es mein 27.Geburtstag, für mich dann 6 Jahre her. Ein anderer Kosmos.

Jimi, Janis, Jim und Amy haben in diesem Lebensjahr aus dieser ewigen Schleife fliehend, die Umlaufbahn gewechselt. Die Option steht immer im Raum. Das ist mir in diesem Moment, der leeren Fülle, bewusst geworden.

Den großen Abgrund, der wabernden Unendlichkeit im Innen, würde man nicht ewig mit noch mehr oberflächlichen Wahnsinn, Philosophien, gekünstelter Lebendigkeit, Wollust und unendlichem Vergnügen füllen können, so wabernd spannend es auch schien.

In diesem Moment der Schau stellte ich den Cuba Libre ab. Es begann die Wende nach Innen, welche mich nach Jahren der inneren und äußeren Reise zum Kosmonauten der Schönen Neuen Wirklichkeit werden ließ und zum Schöpfer einer Welt, deren Umriss mir gefällt.

Gefüllt. Angebunden an den Strom der Materie. Mit Liebe pulsierend - von Innen.

Erzähl ich Dir ein ander mal....

Nun sitz ich jetzt hier, in meinem Lieblingskaffee am Helmholtzplatz, meine Welt gestaltend und egal was man bewegen will, man kommt ums Handwerk nicht umher.

Handwerk und  KnowHow gibts in diesem Kurs (KLICK) den ich gerade absolviere und Dir eigentlich nur empfehlen wollte.

Ja, ich finde, jeder sollte ab einem bestimmten Zeitpunkt  seinen letzten Martini schlürfen, aus dem Pool steigen und mit seiner Einzigartigkeit die Welt verändern und es ist ok, wenn er dabei mit seiner Eigenen beginnt.

LINKS:

IN 4 WOCHEN ZUM ONLINE BUSINESS(KLICK)

Hier findest Du alles KnowHow, sofern Deine Welt auch online ihren Hafen finden soll. Nach 1 Monat könnte das Ding stehen.

Was hast Du davon? Vielleicht kann es Dich bewegen, die Betäubung aus der oberen Hohlvene Deines Herzens (Vena Cava Superior) zu ziehen, Dir einen letzten Schubs geben und mit dem nötigen Handwerk versehen, loszulegen mit dem eigenen Traumidee, Laden, Blog, Podcast, eBook, Webinar, Kunstprojekt, Heilungsangebot, sinnvollen und liebenden Message für die Welt. Ortsunabhängig, online, samt Publikum und dauerhafter Überlebensgrundlage.

Ich wünsch es Dir.

Der Countdown läuft.